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Die
Firma wurde im Jahre 1913 von Hermann Christian Müller
als Sägewerk gegründet. Im Vordergrund stand die Verarbeitung
von heimischen Hölzern wie Fichte und Buche. Nach wenigen
Jahren erweiterte man die Produktion und begann mit der Herstellung
von Wäscheklammern. Diese wurden nicht nur im Inland verkauft,
sondern europaweit exportiert. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs
wurden 34 Leute in einer fortschrittlichen Produktionsanlage
beschäftigt.
Der Zweite Weltkrieg brachte den Absatz an nicht kriegswichtigen
Produkten nahezu zum Erliegen, bevor die Fabrik durch Bombenschäden fast vollständig
zerstört wurde. Im Jahre 1940 starb Firmengründer Hermann Christian
Müller. Unter großen
Mühen und mit starkem unternehmerischen Willen wurde nach 1945 mit dem Wiederaufbau
begonnen. Die Produktion wurde auf Fenster, Türen und Möbelteile
umgestellt.
Seit dem Ende der 50er Jahre produziert die Firma Küchenmöbel,
anfänglich überwiegend
Spülschränke und seit ca. 30 Jahren Einbauküchen. In den 90er
Jahren wurden die Werkshallen umfassend erweitert und mit einem computergesteuerten
Maschinenpark ausgerüstet. Im Jahr 2001 kam ein neues Ausstellungsgebäude
hinzu, so dass heute in zwei großen Werksaustellungen über 80 Küchen
und Bäder präsentiert werden. Besonderer Wert wird auf die Darstellung
von raffinierten Raumlösungen gelegt, die in anderen Ausstellungen in
dieser Fülle nur selten gezeigt werden.
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